Übungssplitter vom 21. April 2026 - Miliz
Übungssplitter vom 21. April 2026
Waffen- und Schießdienst, ABC-Ausbildung, DuSim, Ansprache des Bataillonskommandanten
21. April 2026
Nach dem Einrücken wurden die Soldatinnen und Soldaten ihren Einheiten zugeteilt. Das Ausfassen der Gerätschaften und Waffen war erledigt. Nun begann der Ernst des „Soldaten“-Lebens. Die Wiederauffrischung bzw. das Neuerlernen des militärischen Wissens über die Funktion der Waffen und Geräte sowie der Ausrüstung stand an. Die Standardwaffe des österreichischen Infanteristen ist das STG-77.
Dieses Sturmgewehr von Steyr Arms ist die „Braut“, welche erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. Nach zwei Jahren Abstinenz waren die ersten Handgriffe noch ungewohnt, bald aber stellte sich wieder die alte Vertrautheit ein und jeder Handgriff saß. Das Auseinandernehmen zur Haupt-reinigung ebenso wie die Ladegriffe, also das Laden und Entladen. Diese Griffe wurden mit Exerziermunition geübt, so dass eine versehentliche Schussabgabe ausgeschlossen ist.
Dieses Sturmgewehr von Steyr Arms ist die „Braut“, welche erhöhte Aufmerksamkeit verlangt. Nach zwei Jahren Abstinenz waren die ersten Handgriffe noch ungewohnt, bald aber stellte sich wieder die alte Vertrautheit ein und jeder Handgriff saß. Das Auseinandernehmen zur Haupt-reinigung ebenso wie die Ladegriffe, also das Laden und Entladen. Diese Griffe wurden mit Exerziermunition geübt, so dass eine versehentliche Schussabgabe ausgeschlossen ist.
Als nunmehriges mittleres Kampfbataillon bekamen die Soldaten auch den Umgang mit dem MG-74 von Steyr Arms aufgefrischt oder neu vermittelt. Das MG-74 wird als leichtes MG auf Zweibein sowie als schweres MG auf Lafette eingesetzt und seine Bedienung muss blind erfolgen können. Wie militärische Konflikte der jüngsten Vergangenheit zeigen, ist auch der Gebrauch der ABC-Schutzmaske unerlässlich.
Deshalb übte die Truppe den sogenannten ABC-Alarm. ABC steht für Atomar – Biologisch – Chemisch und beinhaltet alle Angriffe mit radioaktiven, krankheitserregenden oder chemischen Substanzen. Die Schutzmaske ist im Idealfall in unter acht Sekunden aufgesetzt und der Soldat wieder einsatzbereit. Um einen realistischen Ablauf der Gefechtsübungen abbilden zu kön-nen, setzt das ÖBH auf die DuSim, also die Duellsimulatoren.
Deshalb übte die Truppe den sogenannten ABC-Alarm. ABC steht für Atomar – Biologisch – Chemisch und beinhaltet alle Angriffe mit radioaktiven, krankheitserregenden oder chemischen Substanzen. Die Schutzmaske ist im Idealfall in unter acht Sekunden aufgesetzt und der Soldat wieder einsatzbereit. Um einen realistischen Ablauf der Gefechtsübungen abbilden zu kön-nen, setzt das ÖBH auf die DuSim, also die Duellsimulatoren.
Duellsimulatoren sind hochmoderne Ausbildungsgeräte, die Gefechtssituationen realitätsnah und in Echtzeit darstellen. Sie ermöglichen eine gefechtsnahe Ausbildung, ohne dass dabei scharfe Munition verwendet werden muss. Die Waffen der Soldaten sowie Fahrzeuge sind mit Lasersendern ausgestattet. Bei Schussabgabe wird ein augensicherer Laserstrahl ausgesendet.
Die Soldaten tragen Westen und Helme mit Sensoren, die Treffer registrieren. Ebenso sind die Fahrzeuge und Pandure mit Sensoren ausgestattet. Wird ein Soldat oder ein Fahrzeug vom Laser getroffen, wird dies in Echtzeit ausgewertet. Das System registriert den Treffer und simuliert die entsprechende Wirkung (z. B. "leicht verletzt", "schwer verletzt" oder "ausgefallen"). Die Daten des Gefechts werden aufgezeichnet und können für eine detaillierte Nachbesprechung (After Action Review) genutzt werden, um das Verhalten im Gefecht zu analysieren.
Eine Ansprache des Bataillonskommandanten an die angetretene Truppe mit der Hintergrundinformation über die Aufgaben des JgBB als mittleres Kampfbataillon zum Führen von robustem Kampf gegen gleichwertigen und überlegenen Gegner sowie der Begrüßung der neu zugeteilten Truppen-körper hob die Moral.
Die Soldaten tragen Westen und Helme mit Sensoren, die Treffer registrieren. Ebenso sind die Fahrzeuge und Pandure mit Sensoren ausgestattet. Wird ein Soldat oder ein Fahrzeug vom Laser getroffen, wird dies in Echtzeit ausgewertet. Das System registriert den Treffer und simuliert die entsprechende Wirkung (z. B. "leicht verletzt", "schwer verletzt" oder "ausgefallen"). Die Daten des Gefechts werden aufgezeichnet und können für eine detaillierte Nachbesprechung (After Action Review) genutzt werden, um das Verhalten im Gefecht zu analysieren.
Eine Ansprache des Bataillonskommandanten an die angetretene Truppe mit der Hintergrundinformation über die Aufgaben des JgBB als mittleres Kampfbataillon zum Führen von robustem Kampf gegen gleichwertigen und überlegenen Gegner sowie der Begrüßung der neu zugeteilten Truppen-körper hob die Moral.