Übungssplitter vom 23. April 2026 - Miliz
Übungssplitter vom 23. April 2026
Aufklärung, Riegelstellung Pandur, Grabenkampf Angriff & Verteidigung.
23. April 2026
Am dritten Tag der Übung wurde das gestern neu gelernte bzw. wiederaufgefrischte Wissen in der Praxis angewendet. Unsere Truppe übernahm in einer Übungsannahme die Aufgabe, eingebrochenen Feind an einer zu beziehenden Riegelstellung aufzuhalten und zurückzuwerfen. Mit Panduren und Pinzgauern wurde der Übungsraum bezogen. Die Truppe saß ab und baute die Sicherung der Fahrzeuge auf.
Anschließend nahmen die einzelnen Gruppen die Formation der Schützenkette ein und entwickelten sich zur vorgegebenen Zugsbreitkeil. Dies diente dazu, die Angreifbarkeit durch feindliches Feuer zu verringern, während gleichzeitig die eigene Feuerkraft entfaltet wird. Es wurde in Marschrichtung sichernd auf das Angriffsziel vorgerückt. Gegnerische Aufklärung wurde gemeldet. Bei Feindkontakt wurde der Feuerkampf aufgenommen und die Angreifer zurückgeworfen.
Anschließend nahmen die einzelnen Gruppen die Formation der Schützenkette ein und entwickelten sich zur vorgegebenen Zugsbreitkeil. Dies diente dazu, die Angreifbarkeit durch feindliches Feuer zu verringern, während gleichzeitig die eigene Feuerkraft entfaltet wird. Es wurde in Marschrichtung sichernd auf das Angriffsziel vorgerückt. Gegnerische Aufklärung wurde gemeldet. Bei Feindkontakt wurde der Feuerkampf aufgenommen und die Angreifer zurückgeworfen.
Die Aufklärer, die Augen und Ohren des Bataillons, bezogen mit den geschützten Mehrzweckfahrzeugen Husar ihre Räume. Die gut gewählte Wahl der Beobachtungsstellung erlaubte es den Soldaten - ohne selbst gesehen zu werden - das ganze vorgelagerte Gelände zu überwachen. Die Husaren waren bei der Übung mit einem üsMG auf ferngesteuerter und stabilisierter Waffenstation ausgestattet, welche von innen bedient werden konnte.
Der Schütze zielt bei diesem System mittels koaxial zur Waffe montierter Kamera, deren Bilder im Inneren des Fahrzeuges auf einem Bildschirm dargestellt werden. Das Üben der „unsichtbaren“ Annäherung, das Tarnen der Fahrzeuge und Stellungen ist wesentlich für den Erfolg der Aufklärer. Jede Nachlässigkeit wird im Ernstfall den Erfolg der Mission gefährden.
Der Schütze zielt bei diesem System mittels koaxial zur Waffe montierter Kamera, deren Bilder im Inneren des Fahrzeuges auf einem Bildschirm dargestellt werden. Das Üben der „unsichtbaren“ Annäherung, das Tarnen der Fahrzeuge und Stellungen ist wesentlich für den Erfolg der Aufklärer. Jede Nachlässigkeit wird im Ernstfall den Erfolg der Mission gefährden.
Im Grabenkampf wurde das Abwehren bzw. Zurückwerfen des Feindes aus Grabenstellungen durchgeführt. Ein durch Knallkörper simulierter Artillerieschlag startete das Geschehen. Die Truppe begab sich aus den jeweiligen Gruppennestern in die vorgegebenen Grabenabschnitte und stellte Feuerbereitschaft her. Durch den Regen der vergangenen Tage war der Boden tief und schlammig. Die Gruppenkommandanten erteilten die Feuererlaubnis auf erkannten Feind. Nach wenigen Minuten des Wartens lösten sich die ersten Silhouetten der Angreifer aus dem Blätterdickicht und der Feuerkampf wurde aufgenommen.
Die Übungsleitung erschwerte die Aufgabe der Gruppenkom-mandanten durch gezieltes „Ausfallenlassen“ einzelner Soldaten mittels DuSim-Senderpistole. Der „getroffene“ Soldat vernahm seinen Ausfall und die entsprechende Verwundung über sein persönliches DuSim-Gerät und handelte nach Vorgabe der Übungsleitung. Laute Schmerzensschreie durch die Ausgefallenen und Verwundetenmeldungen der Kameraden veranlassten die Gruppenkommandanten zu entsprechendem Handeln.
Die Lücken in der Verteidigung mussten aufgefüllt und die Verwundeten entsprechend versorgt werden. Selbst- und Kameradenhilfe wurde angewandt. Nach der Abwehr des Angriffs erfolgte die Besprechung und ein zweiter Durchgang vertiefte den Lernerfolg. Das Gefecht wurde mit den DuSim überwacht und nachträglich in der EZA analysiert sowie bewertet. Die Ergebnisse wurden der Truppe präsentiert.
Die Übungsleitung erschwerte die Aufgabe der Gruppenkom-mandanten durch gezieltes „Ausfallenlassen“ einzelner Soldaten mittels DuSim-Senderpistole. Der „getroffene“ Soldat vernahm seinen Ausfall und die entsprechende Verwundung über sein persönliches DuSim-Gerät und handelte nach Vorgabe der Übungsleitung. Laute Schmerzensschreie durch die Ausgefallenen und Verwundetenmeldungen der Kameraden veranlassten die Gruppenkommandanten zu entsprechendem Handeln.
Die Lücken in der Verteidigung mussten aufgefüllt und die Verwundeten entsprechend versorgt werden. Selbst- und Kameradenhilfe wurde angewandt. Nach der Abwehr des Angriffs erfolgte die Besprechung und ein zweiter Durchgang vertiefte den Lernerfolg. Das Gefecht wurde mit den DuSim überwacht und nachträglich in der EZA analysiert sowie bewertet. Die Ergebnisse wurden der Truppe präsentiert.