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Übungssplitter vom 24. April 2026

Besuch General Rudolf Striedinger, Truppenküche, I-Zug

24. April 2026

Am Donnerstag besuchte General Rudolf Striedinger mit seinem Stab das JgBB zur Inspektion. Der ranghöchste Offizier des Österreichischen Bundesheeres wurde mit einer Ehrenformation des JgB 19 und des JgBB vom Kommandanten des JgB 19, Oberst Christian Luipersbeck, militärisch begrüßt. Der Kommandant des JgBB, Oberstleutnant Werner Winkler, war ebenfalls anwesend.

​​​​​​​Nach der Begrüßung erfolgte eine Einweisung in die Übungslage. Die Besichtigung des Übungsraumes durch General Striedinger dauerte mehrere Stunden, da alle Ausbildungsstationen abgefahren und von den jeweils eingeteilten Kommandanten erläutert wurden. Der General zeigte sich positiv beeindruckt und äußerte sich lobend zu den inspizierten Szenarien sowie zur Motivation, dem Elan und der Leistung der Truppe. 
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Auf dem Kasernengelände stand eine ferngesteuerte und stabilisierte Waffenstation zur Ansicht für den General und die Truppe zur Verfügung. Diese Waffenstation ist derzeit mit einem üsMG bewaffnet, kann aber auch in weiterer Folge mit einem automatischen Granatwerfer oder anderen Waffensystemen ausgestattet werden. Sie ist derzeit bei Panduren und Husaren im Einsatz. Der Turm wird über einen Controller und einen Bildschirm angesteuert und besitzt viele technische Finessen, welche nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, das Leben des Schützen aber sehr erleichtern. Der General zeigte sich sehr beeindruckt.
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Im I-Zug wird meist unter Ausschluss der Öffentlichkeit gearbeitet, obwohl von seiner Arbeit die Transportfähigkeit der Truppe abhängt. Ob ein Kamerad des I-Zugs auf einem Pinzgauer, welcher vermutlich schon in den Kindertagen seines Vaters seine Runden drehte, den elektrischen Anlasser tauscht, oder der komplette Motor eines Pandurs entfernt werden muss, um an eine Hydraulikleitung heranzukommen – es mangelt nie an Arbeit. Allein das Ausbauen, Überprüfen und der Wiedereinbau des 1300 kg schweren Motors mittels Hebekrans erfordert neben vielen Mannstunden fundiertes Fachwissen. Dies wurde (und wird) vom Werkstättenleiter des JgB 19 und Angehörigen ziviler Firmen beigestellt wie auch von Soldaten des JgBB. Natürlich haben auch andere Fahrzeuge ihre Wehwehchen. Ein Mitsubishi L200 benötigte Zuwendung wegen seiner leuchtenden ABS-Warnlampe. Nach der Überprüfung des Fehlerspeichers konnte das Problem rasch lokalisiert werden (der Raddrehzahlsensor hinten links hatte seine Mitarbeit eingestellt). Bis zum Austausch des Teiles wird er in der Garage sein Dasein fristen müssen. Denn ohne funktionierenden ABS-Sensor ist das Fahrzeug nicht mehr verkehrs- und betriebssicher und darf nicht mehr bewegt werden.

​​​​​​​Seit jeher gilt im Militär: „Ohne Verpflegung – keine Bewegung, ohne Mampf kein Kampf“. Hier kommt die Truppenküche zum Einsatz, welche in der Montecuccoli-Kaserne sehr modern ausgestattet ist. Sie versorgt unsere Truppe mit den täglichen Mahlzeiten. Wo es geht, wird auf die Gewohnheiten, Essensvorlieben und religiösen Vorschriften Rücksicht genommen. Gekocht wird hauptsächlich in der Zentralküche in Graz nach den Systemen „Cook & Chill“ (vorgekocht und gekühlt) bzw. „Cook & Serve“ (direkt serviert). Die Speisen werden angeliefert und hier finalisiert. Zum Frühstück gibt es meist kalten Aufschnitt, Käse, Marmeladen und Müsli sowie Heißgetränke. Das Mittagessen bietet mehrere warme Gerichte sowie Salate und das Abendessen wechselt zwischen warmen und kalten Gerichten, welche eher auf der spartanischen Seite angesiedelt sind.
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